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Beat Leuthardt. "Europas
neuer Pförtner. Litauen im Schatten des deutschen
Asylrechts", mit kunstvollen Fotografien von Jutta
Vogel. Hrsg. von Pro Asyl im Von-Loeper-Literaturverlag,
Karlsruhe 1997. 87 Seiten. Der Vorläufertitel zum Grundsatzwerk "An den Rändern Europas". Litauen ist der Musterschüler, der binnen kurzer Zeit seine Menschlichkeit opfern musste und statt Aufnahme von Fremden deren Abwehr einstudieren musste. Litauen tat dies als künftiger Außenposten des so genannten neuen Europas und auf Druck der westlichen Staatengemeinschaft, im Speziellen auf Grund des Druckes aus Bonn/Berlin und Brüssel. Das Büchlein entstammt dem Auftrag, eine Studie über die negativen Auswirkungen deutscher Asylpolitik nach der Asylwende von 1993 durchzuführen. Es ist eine nicht theoretische, wissenschaftliche Studie, sondern eine an der Praxis orientierte, in der Menschen zu Wort kommen, die selber zu Tätern gemacht werden, obwohl sie Opfer sind. Beat Leuthardt ist immer wieder in Litauen vor Ort gewesen. Er hat sich auch wiederholt in Pabrade umsehen können, dem schlimmsten Abschiebezentrum ganz Europas, das im Osten Litauens liegt und zunehmend zum indirekten Skandalfall der EU wird. Ein Buch voller menschlicher Wärme mit beeindruckenden Bildern betroffener Menschen - eingeschlossen das Skandal-Abschiebezentrum von Pabrade im Osten Litauens. |
Ja, ich möchte folgendes Buch/folgende Bücher von Beat Leuthardt fest bestellen:
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